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Kinesiologie beruft sich auf die Weisheit des Körpers: wie ein Instrument zeigt er über die Stärke oder Schwäche von bestimmten Muskeln an, ob Störungen vorliegen - körperliche oder psychische.

Die Kinesiologie ist eine alte Methode. Schon die Mayas sollen die Qualität von Trinkwasser so getestet haben. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Technik wiederentdeckt und  von verschiedenen Ärzten mit unterschiedlichen Ansätzen erforscht. 

In meinen Testungen folge ich der Methode des deutschen Arztes Dr. Klinghardt, bekannt als Neuralkinesiologie bzw. Regulatinsdiagnostik (auf den Körper bezogen) und Psychokinesiologie (wo psychisches Erleben im Mittelpunkt steht). Ergänzt wird diese Technik durch die AM/FM-Testungen von Dr. Louisa Williams, die auch den subtilen Energiefluss in den Meridianen berücksichtigt.

Die Stärke oder Schwäche eines Muskels hängt dabei nur unwesentlich von der Muskelkraft ab - der Therapeut "eicht" sich auf die Stärke des Patienten, die natürlich unterschiedlich ist, ob ein Kind oder ein Athlet getestet wird. Dabei geht es darum, ob der Muskel 1 - 2 Sekunden "sperren" kann, wie es im Fachjargon heißt, d.h., ob der Muskel diese kurze Zeit einem wohldosierten Druck widerstehen kann.

Die wirkliche Ursache für das Halten oder Nachgeben eines Muskels liegt in der Reaktion des Nervensystems auf ein Herausforderung, d.h. auf Stress, wie  z.B. dem Berühren eines kranken Organs oder dem Ansprechen eines psychischen Konflikts. Die neurologischen Zusammenhänge sind kompliziert. Gesagt werden kann aber, wenn die Herausforderung auf Resonanz im Körper trifft, wird der Arm schwach.

Ein Beispiel: Ist die Leber geschädigt, wird der vorher starke Arm durch das Auflegen von  Alkohol, der die Leber weiter schädigen würde, schwach. Die Leber würde aber auch in Resonanz treten mit einem naturheilkundlichen Leberpräparat wie Mariendistel. Auch hier würde der Arm schwach werden.

Natürlich kann durch Zusatz-Tests kinesiologisch unterschieden werden, ob es sich um eine schädigende oder unterstützende Substanz handelt.


Wenn die Stärke/Schwäche des Testarms von den Befehlen des Nervensystems ausgeht, muss die Überprüfung des Nervensystems, ob es eindeutige, wiederholbare Reaktionen liefern kann, an erster Stelle stehen. Das ist bei den Testmethoden von Dr. Klinghardt/ Dr. Williams der Fall. Mehr noch: durch diesen Testaufbau wird eine grundlegende Belastung des Nervensystems als erstes gefunden.


In diesem Testsystem gibt es 2 Besonderheiten:

1. werden die größten Gesundheitsbelastungen zu Beginn gefunden (und nicht erst durch Spezialuntersuchung am Ende eines langen Diagnoseweges), und

2. gibt der Körper von sich aus an, in welcher Reihenfolge Störungen behandelt werden wollen.


Worte können die Erfahrung nicht beschreiben, in einem Moment mit Leichtigkeit dem Druck des Testers standhalten zu können, und im nächsten Moment "keine Kraft mehr im Arm zu haben".


Und noch etwas ermöglicht die Kinesiologie: Kinder, kranke oder alte Menschen und sogar Tiere können über eine Bezugsperson getestet werden, ohne selbst anwesend sein zu müssen. Sprechen Sie mich auf die sogenannte Surrogat-Testung an!